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Veranstaltungsreihe Bürgergenossenschaften

Schwerpunktthema: WohnenPLUS

15. Juli 2019
Heilbronn
mit Ministerialdirektor Michael Kleiner

Will man die Attraktivität der Ländlichen Räume erhalten, gilt es sich mit diversen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Geänderte Ansprüche und neue Möglichkeiten von Bürgern und Gemeinden erfordern die Etablierung bzw. Anpassung einer wohnortnahen und bedarfsgerechten Infrastruktur, die den Erfordernissen der wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen entsprechen und den Wünschen der Menschen vor Ort entgegenkommen. Die Sicherstellung einer angemessenen Infrastruktur, vor allem in ländlichen Gebieten, ist nicht nur für die persönlichen Belange der Bürger vor Ort entscheidend, sondern auch im Hinblick auf die Wirtschaftsstärke dieser Regionen essenziell.

Vor diesem Hintergrund bietet die Rechts- und Unternehmensform der eingetragenen Genossenschaft (eG) vielfältige Lösungsmöglichkeiten, um Aspekte wie Mobilität, Energieversorgung, Nahversorgung, Pflege und Betreuung sowie WohnenPLUS nachhaltig und unter Beteiligung der Bürger sicherzustellen. Hier kann die Genossenschaft, ganz im Sinne eines ihrer Prinzipien, „Hilfe zur Selbsthilfe“, einen Beitrag zur Bereitstellung der benötigten Leistungen in regionalen Handlungsfeldern darstellen.

WohnenPLUS steht für (soziales) Wohnen verbunden mit Dienstleistungen. Wohnen und Wirtschaft wird dabei Hand in Hand gedacht. So entstehen auch Synergien bei Mobilität und Lebensqualität. Zwei Dimensionen sind dabei besonders im Fokus: zum einen Einzelgebäude verbunden mit Dienstleistungen und zum anderen Stadtteil- bzw. Quartiersgenossenschaften, die den Lebensraum mitgestalten wollen. Es kann auch beides kombiniert werden. Die konkrete Ausgestaltung obliegt dem Bedarf vor Ort. Die Mitglieder der Genossenschaft wirken hierbei aktiv mit und entscheiden, ob die gewerblich nutzbaren Flächen an einen Handwerksbetrieb (Bäcker, Metzger, Frisör, etc.), ein Café oder an ein anderes Unternehmen vermietet werden; ob Ärzte und weitere Gesundheitsdienstleister Platz finden und eventuell Co-Working-Spaces entstehen sollen. Darüber hinaus werden Wohnungen für die Bürger vor Ort geschaffen – mit Blick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt von Eigentums-, über Miet- bis hin zu Sozialwohnungen.

Deshalb widmete sich die dritte Veranstaltung der „Veranstaltungsreihe Bürgergenossenschaften“ dem Schwerpunktthema WohnenPLUS. Wir freuen uns sehr, dass unter anderem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, sowie Vertreter von Genossenschaften unsere Veranstaltung mit Impulsen bereicherten.

Impulsvorträge

  • Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • Dr. Roman Glaser, Präsident, Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.
  • Prof. Dr. Reiner Doluschitz, Leiter Forschungsstelle für Genossenschaftswesen an der Universität Hohenheim
  • Steffen Jäger, Erster Beigeordneter, Gemeindetag Baden-Württemberg

Best-Practice Beispiele

Die vorgestellten Präsentationen können auf Anfrage per E-Mail zugeschickt werden. Die Kontaktdaten finden Sie im Impressum der Homepage